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Monika Pilath
Bezahlbare Familienferien

Tourismus

Der Tourismusausschuss will fraktionsübergreifend die rund 120 gemeinnützigen Familienferienstätten in Deutschland unterstützen. Die Abgeordneten schlossen sich am vergangenen Mittwoch einmütig einem Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Klaus Brähmig (CDU) an, gemeinsam mit den zuständigen Landtagskollegen nach Lösungen zu suchen, wie die Förderung von Familienferienstätten gesichert und ausgebaut werden kann.

Zuvor hatte die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung, die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller, darauf hingewiesen, dass es bei der Kofinanzierung durch die Länder etwa bei Investitionen in Familienferienstätten einen "Flickenteppich" gebe. Es sei "natürlich traurig", wenn in einigen Ländern Bundesmittel nicht genutzt würden, da die Kofinanzierung fehle.

Lösekrug-Möller unterstrich, Ziel der gemeinnützigen Familienferienstätten sei es, Urlaub mit der ganzen Familie in familienfreundlichen Einrichtungen zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD lobten in diesem Zusammenhang, dass in den Häusern keine Hauptsaisonzuschläge verlangt würden. Lösekrug-Möller verwies auf die Notwendigkeit, die Angebote "noch populärer" zu machen, damit insbesondere einkommensschwache Familien zu einem Erholungsurlaub kämen.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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