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Johanna Metz
Start in einen Energie-Dialog

PARLAMENTARIERTREFFEN

Der Energiebedarf wächst weltweit rasant, gleichzeitig auch die Notwendigkeit, den Ausstoß von CO2 zu begrenzen. Wie kann also die Energieversorgung der Zukunft aussehen? Um darüber zu diskutieren, trafen sich vom 18. bis 20. November Abgeordnete der französischen Nationalversammlung und des Deutschen Bundestages in Bordeaux. Gemeinsam mit Experten beider Länder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft berieten sie über umweltfreundliche und innovative Energien und eine effiziente und nachhaltige Energiepolitik.

Eröffnet wurde dieses inzwischen 8. Deutsch-Französische Parlamentarierkolloquium "Paris-Berlin" von den Präsidenten beider Parlamente, Bernard Accoyer und Norbert Lammert. Es wurde wie üblich unter Federführung der jeweiligen Freundschaftsgruppen in beiden Volksvertretungen veranstaltet.

Andreas Schockenhoff, Vorsitzender der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe im Bundestag, wertete das Treffen anschließend im Gespräch mit dieser Zeitung als einen "wichtigen Schritt in Richtung eines verstärkten Energie-Dialogs". Er forderte, Deutschland, Frankreich und die Europäische Union müssten bei Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und neuen energiesparenden Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen und eng miteinander kooperieren.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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