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Bernard Bode
Personalpräsenz angemahnt

AUSWÄRTIGES

Eine quantitativ und qualitativ angemessene deutsche Präsenz in den internationalen Organisationen ist wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung politischer Inhalte und Durchsetzung außenpolitischer und außenwirtschaftlicher Interessen. Die Bundesregierung wird vor diesem Hintergrund die internationale Personalpolitik als ein wichtiges Instrument deutscher Außenpolitik stärken. Dies schreibt sie im Bericht zur deutschen Personalpräsenz in internationalen Organisationen, der als Unterrichtung (17/4306) vorliegt.

Sie führt weiter aus, die Rahmenbedingungen für deren Umsetzung würden immer schwieriger. Als Gründe nennt die Regierung neben einem stärkeren Hervortreten der Schwellenländer in internationalen Organisationen und der Erweiterung der Nato und EU auch die nachlassende Konkurrenzfähigkeit der gebotenen Gehälter.

Auch stünden bei weiterer Verschlankung der Bundesministerien künftig weniger Ressortbedienstete für Beurlaubungen zu internationalen Organisationen zu Verfügung. Im Ergebnis würden damit die Herausforderungen, Deutsche in internationalen Organisationen zu positionieren, in dem nächsten Jahren weiter steigen.

Bei Spitzenpositionen in der EU sei Deutschland relativ gut aufgestellt. Die Bundesrepublik stelle die höchste Zahl von Generaldirektoren.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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