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BILDUNG
Alexander Weinlein
Mobilität von Fachkräften

Die Anerkennung von Qualifikationen in reglementierten Berufen innerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes soll gemäß der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 vereinfacht werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/5326) vor, über den der Bundestag am vergangenen Freitag in erster Lesung beriet. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt seien Angebot und Nachfrage ungleich verteilt, schreibt die Regierung in ihrem Gesetzentwurf. Während in einigen Ländern wie etwa Deutschland die Nachfrage nach Fachkräften steige, stünden in anderen EU-Mitgliedstaaten nicht genügend Arbeitsplätze für alle Qualifizierten zur Verfügung. Durch die Novellierung des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes soll deshalb die Mobilität von Fachkräften erhöht werden. Die EU-Richtlinie muss nach Angaben der Regierung bis zum 18. Januar 2016 innerstaatlich umgesetzt werden.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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