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Manfred Kriener
Modellprojekte jenseits des Lockdowns

> Tübingen Am 16. März startete in der baden-württembergischen Stadt das Projekt "Öffnen mit Sicherheit". Menschen konnten sich an mehreren Stationen kostenlos testen lassen - mit den Bescheinigungen der Ergebnisse, den Tagestickets, konnten sie dann in Läden, zum Friseur oder auch in Theater und Museen gehen. Mit Beginn dieser Woche jedoch endet in Tübingen das Projekt zunächst wegen zu hoher Infektionszahlen im Landkreis.

> Rostock Sehr niedrige Infektionszahlen hatten den Ausschlag gegeben, auch in Rostock Anfang März alternative Wege mit Hilfe einer umfassenden Teststrategie zu suchen. Probeweise wurden erste Kulturveranstaltungen durchgeführt, beispielsweise im Volkstheater Rostock. Rostock ist auch die Stadt, in der nach monatelanger Pause das erste Profi-Fußballspiel mit Publikum stattfand. Alles mit Abstand und nach Tests.

> Böblingen Schon am 8. Februar ging der Landkreis in Baden-Württemberg einen eigenen Weg. Dreh- und Angelpunkt auch dabei: ein flächendeckendes Testkonzept. In 43 Testzentren können Bürger zweimal pro Woche gratis einen Schnelltest machen. Infektionsketten sollten so frühzeitig unterbrochen werden. Angesichts bundesweit steigender Infektionszahlen sind solche Modellprojekte durch die Bundes-Notbremse wieder gefährdet oder wurden schon eingestellt.

Aus Politik und Zeitgeschichte

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