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LESERPOST

Kurz notiert

Zur Ausgabe 10-11 vom 4.3.2013, "Mierscheid zum 80." auf Seite 14 und zur Ausgabe 8 vom 18.2.2013, "Eine Brücke für den ideellen Gesamtabgeordneten" auf Seite 14:

Vielen Dank dafür, dass Sie uns Außenstehenden auch solche internen Schmankerl wie den ausgedachten Bundestagsabgeordneten Jakob Mierscheid präsentieren. Bis ich Ihren Artikel über die nach ihm benannte Brücke in der Ausgabe vom 18. Februar las, war mir Jakob Mierscheid vollkommen unbekannt. Ich finde die ganze Sache sehr witzig. Es ist schön, dass eine solche Tradition, man muss wohl fast schon sagen "Institution des Bundestages", noch gepflegt wird und Bundestagspräsident Norbert Lammert ihm noch zum Geburtstag gratuliert.

Aufgrund ihrer Berichterstattung habe ich mir auch die Wikipedia-Seite Mierscheids angesehen und war erstaunt, welche weiteren Auswüchse sich die doch eher als humorlos verschrieenen deutschen Amtsstuben ausgedacht haben.

Allerdings möchte ich anmerken, dass Jakob Mierscheid verdächtige Ähnlichkeit mit der fiktiven Figur Karl Ranseier aus der Fernsehsendung "RTL Samstag Nacht" hat. Karl Ranseier wurde in der Sendung immer wieder als "der wohl erfolgloseste Mensch aller Zeiten" beschrieben.

Ich hoffe für Herrn Mierscheid und dessen politische Karriere, dass hier keinerlei Verwandtschaft besteht und die Ähnlichkeit nur äußerlicher Natur ist.

Zur Ausgabe 12 vom 18.3.2013, "Kopf der Woche" auf Seite 1 und zur Ausgabe 8 vom 18.2.2013, "Rücktritt des Papstes" auf Seite 13:

Ich finde es gut, dass Sie in ihrer letzten Ausgabe den neuen Papst in ihrer Rubrik "Kopf der Woche" abgebildet haben. Ich denke, seine Wahl war eindeutig das bestimmende Thema der Woche. Allerdings haben Sie sich wiederholt, da die fünf Wahlgänge, die gebraucht wurden, um Papst Franziskus zu wählen, zweimal auftauchen: einmal in Ihrem Text und einmal als Zahl der Woche. Das ist ein kleiner Fauxpas.

Allerdings gefällt es mir, dass Sie dieses Mal nicht die gleiche Darstellungsform gewählt haben, wie in Ihrer Ausgabe vom18. Februar. In dieser hatten Sie den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. thematisiert und alle Bundestagsfraktionen zu Wort kommen lassen. Ich kann zwar verstehen, dass Sie als Zeitung des Parlamentes alle Parteien berücksichtigen müssen, aber die einzelnen Aussagen der Fraktionen waren zum Teil doch inhaltlich sehr flach und voller Platitüden. Beim Lesen konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Pressesprecher hier nur eine Aussage um der Aussage Willen abgegeben haben. Beim Lesen wurde selbst einem politisch interessierten Menschen wie mir verständlich, wie man das Interesse an Politik oder der Politikberichterstattung verlieren kann. Da lobe ich mir doch einfach eine kleine Meldung am Rande, wenn sie auch nicht mehr so aktuell sein mag. Optisch und vom Gesamteindruck ist diese dann viel stimmiger und wirkt weniger gequält.

Stefan Bernhardt,

Berlin

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